Verpflegung der Soldaten

Juli 21
„Ohne Mampf keine Kampf“ ist ein Sprichwort, dass wohl jeder von uns kennt. Aus diesem Grund gehörte die Verpflegung der Soldaten mit Lebensmittel zu einer der wichtigsten logistischen Aufgaben einer Armee, sowohl in Friedenszeiten als auch auf dem Feldzug.
 
„In den Feldzügen von 1813, 1814 und 1815 waren die verbündeten kriegsführenden Mächte über folgende gemeinschaftliche Sätze übereingekommen, nach welchen die Truppen, wenn aus Magazinen gefasst wurde, verpflegt werden sollen:  
 
Täglich:
"Brot 2 Pfund (1kg)
Grütze 1 Pfund (500g)
oder Reis 1/8 auch 1/6 Pfund (62,5 g auch 83,3g)
ooder Erbsen, Bohnen, Linsen 1/2 Pfund (250g)
oder Kartoffeln, Rüben 1 Pfund (500g)
Fleisch 1/2 Pfund (250g)
Brandwein 1/16 Wiener Maas (88ml)
oder Wein 1 Badischer Schoppen (375ml)"

Quelle:  Lehre der Militär-Verpflegung und ihrer Verbindung mit den Operationen, S.6-7, Carl von Martens
 
Für die Zubereitung haben Wir uns für eine leckere Suppe entschieden. Dafür zunächst alle Zutaten in mundgerechte Stücke zerkleinern, damit die Kochzeit nicht allzu lange dauert. Anschließend alles in ordentlich heißes Wasser geben und über dem Feuer köcheln lassen. Zwischendurch die Suppe mit etwas Salz und einem Schluck Wein abschmecken, auch wenn wir uns sicher sind, dass die Soldaten damals den Wein lieber getrunken haben. Zum Schluss die Suppe rasch vom Feuer nehmen und warm servieren.
Unseren Soldaten hat es geschmeckt!